07/06/2025
Der Helmut-Haller-Platz vor dem Oberhauser Bahnhof in Augsburg steht vor einem echten Neustart.
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Jahrzehntelang galt der Platz als Problemzone: Die Drogen- und Alkoholiker-Szene prägte das Bild, viele Augsburger mieden den Ort. Auch der bekannte ehemalige Bürgermeister Theo Gantenheimer, der in dieser Gegend wohnt, fand es schon immer unpassend, dass ausgerechnet dieser verrufene Platz nach dem berühmten Augsburger Fußballer Helmut Haller benannt wurde. Für viele war das ein Widerspruch, ein großer Name für einen wenig beliebten Ort.
Doch jetzt will die Stadt Augsburg das Image grundlegend verändern und den Platz zu einem grünen, lebendigen Treffpunkt für alle machen. Geplant sind 39 neue Bäume, die für mehr Schatten und ein besseres Klima sorgen. Eine großzügige Biergartenfläche soll zum Verweilen einladen und für ein Stück bayerische Gemütlichkeit sorgen. Mehrere Aktionsinseln bieten Raum für verschiedene Aktivitäten, von Boule auf einer neuen Sandfläche über Tischtennis bis hin zu Balanciermöglichkeiten für Kinder. Auch an die Kleinsten wird gedacht: Ein Spielangebot mit Kletter- und Balancier-Elementen soll Familien anlocken.
Das Thema Sicherheit bleibt dabei im Fokus. Die Stadt setzt auf bessere Beleuchtung, klare Strukturen und eine offene Gestaltung, um Angsträume zu vermeiden. Ziel ist es, den Helmut-Haller-Platz zu einem Ort zu machen, an dem sich alle wohlfühlen – egal ob zum Spielen, Entspannen oder Treffen mit Freunden.
Oder wie Bert Brecht es sagen würde: „Ändere die Welt, den Platz, er braucht es.“
Illu: bauchplan