24/06/2026
#538: 𝗛𝗲𝗹𝗹 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗿𝗮𝘂𝗲𝗿𝗲𝗶 𝗞𝗻𝗼𝗯𝗹𝗮𝗰𝗵
Servus liebe Frankenbier-Gemeinde,
nach dem Urmärzen im Mai geht’s mit dem nächsten Bier jener Braustätte weiter: Und zwar mit dem Hell der Brauerei Knoblach Schammelsdorf aus Schammelsdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Litzendorf aus dem oberfränkischen Landkreis Bamberg wenige Kilometer östlich von Bamberg. Normalerweise sind helle Lager ja vergleichsweise unspektakulär, aber die bisherigen Sude aus Schammelsdorf haben sich durch die Bank durch eigene Noten ausgezeichnet – ob das auch bei diesem gilt?
Im Willibecher kleidet sich das Knoblach-Hell in einem filtrierten, goldgelben Gewand, obendrauf geziert von einer stabilen, feinporigen Schaumkrone – also geradezu wie das Werbebild eines Bieres. Eine mittlere Zahl aufsteigender Bläschen verrät eine mittlere Rezenz; zudem ist der Sud mit 4,8 Volumenprozent Alkohol ausgestattet. Die Optik ist also wirklich herausragend, wieder einmal.
Das gilt auch für den Geschmack, denn alles in allem präsentiert sich das Hell der Brauerei Knoblach als sehr süffiges und gleichwohl auch kerniges Helles, das mir sehr gut gefällt. Wie genau sich Malz und Hopfen in diesem Gebräu entfalten – und welche Aromen hier für die Kernigkeit sorgen, lest Ihr in der ausführlichen Langversion meiner Verkostung drüben bei mir im Blog vom FrankenBierFreund – den Link gibt’s im ersten Kommentar unten 👇 👇 👇
In diesem Sinne: Prost 🍻, Alaaf & Jrooß us Kölle!
Michael a.k.a. FrankenBierFreund